Neuigkeiten aus der Pferdewelt

Freundeskreis der Spanischen Hofreitschule / Bundesgestüt Piber

Sehr geehrter Herr Lewandowsky!

Es wäre uns eine große Freude und Ehre auch Sie in unseren Reihen willkommen zu heißen und wenn Sie sich bereit erklären würden, als Beirat in unserem Verein zu wirken. Ich haben Ihnen unsere Statuten beigefügt, damit Sie sich auch von den formellen Grundlagen unseres Vereins überzeugen können, lediglich die Anwesenheitspflicht der Beiräte bei den Generalversammlungen ist nicht immer wörtlich zu nehmen, da doch die meisten Beiräte aus dem Ausland stammen und wir deren regelmäßige Anreise nicht verlangen können.

Wir haben wöchentlich mittwochs unseren Vorstands-jour-fixe und vielleicht könnten wir uns, vorerst bei einem Telefonat, an einem der Mittwoche kennenlernen.

Selbstverständlich stehen wir Ihnen für etwaige Rückfragen und Informationen gerne zur Verfügung und verbleibe ich zwischenzeitlich namens meiner Vorstandskollegen,

mit lieben Grüssen aus dem wieder verschneiten Wien!
Freundeskreis der Spanischen Hofreitschule / Bundesgestüt Piber

Der Beirat (in alphabetischer Reihenfolge)

Martin Haller, Österreich
Buchautor, Journalist und anerkannter Hippologe

Una Harley, Großbritannien
Vorsitzende der "Lipizzaner Society of Great Britain"

(Michel Henriquet +2014, Frankreich)
ehem. Mitglied der "Commission Nationale de Dressage", Berater der "Cadre Noir de Saumur", intern. Dressurtrainer, Ehrenpräsident und Mitbegründer der "Association française du cheval lusitanien", Vizepräsident der "Association pour l'Académie d'art équestre de Versailles"

Klaus Krzisch, Österreich
1. Oberbereiter der Spanischen Hofreitschule

Peter Lewandowsky, Deutschland
Gründer und langjähriger Vorsitzender des "Deutschen Lipizzaner Zucht Verband", Mitbegründer der "Lipizzan International Federation" (LIF), langjähriger Generalsekretär der "Internationale Lipizzaner Union"

Sylvia Loch, Großbritannien
intern. Trainerin, Autorin und Gründerin der "Lusitano Breed Society of Great Britain" und des "Classical Riding Club"

Silvano Marini, Schweiz
Gründer und langjähriger Präsident Lipizzanerverband Schweiz, Ehrenmitglied der "Association Suisse du Cheval de Pure Race Espagnole et Lusitanienne", ehem. Vorstandsmitglied des französischen Lipizzanerverbandes

Alfred Pischler, Österreich
ehem. Gestütsleiter "Bundesgestüt Piber"

Willy Rothmund, Schweiz
ehem. langjähriges Vorstandsmitglied der "Gesellschaft der Freunde der Spanischen Hofreitschule", ehem. intern. Turnierrichter

Armand Schuster de Ballwil, Frankreich
ehem. Vizepräsident der "Association Francaise du Lipizzan", Dressurrichter der franz. Fédération, internationaler Fachmann für Lipizzaner

Daniela Strigl, Österreich
Essayistin und Literaturkritikerin, Österr. Staatspreis für Literaturkritik Jurorin beim Ingeborg-Bachmann-Preis, Verfasserin zahlreicher Artikel zur Spanischen Hofreitschule

Dr. Ulrike Thiel, Niederlande
Klinische Psychologin, Leiterin des Instituts für Equitherapie und Reitsportpsychologie (Nl), Reit- Voltigier- und Behindertenreitlehrerin, Reittherapeutin, Dressurrichterin, Xenophon Trainerin klassische Reitkultur und Autorin

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PRESSEBERICHT

Leiden (NL), den 29. April 2011

Im Rahmen des jährlichen "Titelregens” haben Ihre Majestät die Königin geruht, heute Herrn

Atjan Hop


aus Leiden, Niederlande zum

Ritter des Oranien-Nassau Ordens


zu ernennen.

Herr Hop ist national und international als Experte und Förderer der Lipizzaner Pferderasse bekannt. Schon mehr als 25 Jahren bemüht er sich intensiv mit der Zucht, Zuchtgeschichte, Stutbuchführung und Verwendung dieser weltberühmten jahrhundertealten Österreich-Ungarischen Pferderasse. Sein Spezialgebiet, seine Kenntnisse der Blutlinien und Genealogie, ist weltweit anerkannt. Seine Publikationen über dieses Thema sind indessen zum Rassestandard geworden.

Auch in der täglichen Praxis, als internationaler Zuchtrichter, als Lehrer Exterieurlehre und Zuchtgeschichte, und als Berater der traditionellen Lipizzanergestüten Mitteleuropas, unterstützt er "seine” Pferderasse in In- und Ausland. Als klassischer Dressurreiter und Reitlehrer befördet er die Rasse mit seinen eigenen Lipizzanern in Zuchtschauen und Veranstaltungen.

Als jahrelanger Sekretär der Zuchtausschuss der Lipizzan International Federation (LIF) war er für die Kontrolle der nationalen Stutbuchverbände verantwörtlich. Als Generalsekretär der LIF hat er versucht die internationale Zusammenarbeit zur Erhaltung der Rasse anzuregen.

Als Mitglied des (ehemaligen) Zuchtgremiums der "Spanische Hofreitschule-Bundesgestüt Piber” in Österreich hatte er seit 2005 das Privileg um die Zucht der Lipizzaner Hengsten der berühmten "Spanischen Hofreitschule” in Wien zu unterstützen. Dieser Einsatz für die Kaiserschimmel wurde heute mit einem königlichen Orden belohnt.

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Der Lipizzaner im Spiegel der Wissenschaft

Titel:Der Lipizzaner im Spiegel der Wissenschaft
Autor: Gottfried Brem
Einband: Taschenbuch
Verlag: Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Erscheinungsdatum: 12.04.2011
EAN: 9783700169178
ISBN: 3-7001-6917-5
Gewicht: 1147 Gramm



Beschreibung

Klassische Reitkunst ist Kunst und Wissenschaft",. Dieser Ausspruch von Hans Hadler, einem ehemaligen langjährigen Leiter der Spanischen Hofreitschule, ist in gewisser Weise ein Motto des vorliegenden Buches. Es widmet sich zwar nicht der Reitkunst im engeren Sinn, aber es handelt von den für die höchste Vollendung klassischer Reitkunst eingesetzten Lipizzanern. Beginnend mit künstlerisch reich illustrierten Kapiteln über die historischen Wurzeln der Lipizzaner und die Wechselfälle ihrer Geschichte, sowie der Entwicklung der Gestüte, Hengststämme und Stutenfamilien und bis hin zur Spanischen Reitschule werden wichtige Grundlagen der Zucht und Dressur aufgezeigt. Der Hauptteil des Werkes präsentiert eine Zusammenschau wissenschaftlicher Arbeiten über diese einmalige Pferderasse. Im Rahmen eines, von der EU und Landes-Ministerien dankenswerterweise finanziell unterstützen, groß angelegten Forschungsvorhabens wurde die Lipizzanerpopulation von einem internationalen Team ab 1997 eingehend untersucht.



Geschäftsführer Aigner verlässt Hofreitschule




Der Geschäftsführer der Spanischen Hofreitschule, Armin Aigner, tritt mit Ende des Jahres von seinem Amt zurück - mit einem lachenden und einem weinendem Auge, wie er sagt.

Aigner sattelt ab, sein Nachfolger steht noch nicht fest.









Lipizzaner ans Herz gewachsen

Er verlasse Schule und Gestüt mit einem lachenden und einem weinenden Auge, zumal ihm seine Lipizzaner sehr ans Herz gewachsen seien, sagte Aigner.

Auf seinen Wunsch hin sei in der Aufsichtsratssitzung letzte Woche dessen Vertragsdauer verkürzt worden, hieß es. Der seit 1. Mai 2005 tätige Manager ist wesentlich für die Sanierung des einst defizitären Unternehmens verantwortlich.

Seine Aufgabe sei deshalb in wechselseitiger Zufriedenheit abgeschlossen worden, hieß es aus der Hofreitschule.

Minus in Plus verwandelt

2004 wies die Hofreitschule samt Bundesgestüt Piber ein Minus von 3,4 Mio. Euro aus, das 2005 auf 3,9 Mio. Euro stieg. Im Folgejahr konnten die Verluste auf 821.000 Euro begrenzt und im ersten Halbjahr 2007 in ein Plus von 195.000 Euro verwandelt werden.

Deutlich höhere Besucherzahlen

Aigner werde nach dem Ende seiner Geschäftsführertätigkeit der Gesellschaft bis Mitte 2008 als Konsulent zur Verfügung stehen. Wesentliche Etappen in Aigners Tätigkeit waren die Errichtung der Lipizzanerwelt Piber, die Gründung der Ausbildungsakademie für den Bereiternachwuchs und der Umbau der Stallungen in Wien und Piber. So konnten die Besucherzahlen in Wien zwischen 2005 und 2007 von 174.314 auf rund 231.000, in Piber von 50.804 auf rund 90.000 gesteigert werden.

Fotos der großen Lipizzaner Show in Lipica


Einzigartig - dieser Lipizzaner wäre im Dressursport an der Weltspitze

Es war ein Fest der Lipizzaner - die Traditionsgestüte schickten ihre Gespanne, herrliche Pferde, schöne Bilder für das zahlreiche Publikum. Vorführungen unter dem Sattel, die Schule über der Erde, Pass de deux´s, Quadrillen, Hengstpräsentationen und Stuten mit ihren Fohlen - abwechslungsreich und kurzweilig war dieser Sonntag Nachmittag bei herrlichem Herbstsonnenwetter in Lipica. Ein Erlebnis für jeden Pferdefreund!

Kutschen mit Lipizzannern - Ein-, Zwei, Vier- und Fünfspännig begeisterten. Die Traditionsgestüte zeitgen die Bedeutung der Tradition im Fahrsport.

Lipizzanergespanne aus
Ungarn - Gestüt Szilvasvarad
Slovakei - Gestüt Topolcianky
Kroatien - Gestüt Dakovo
Italien - Gestüt Monterodondo

Leider fehlte ein Gespann aus Piber, aber unser Traditionsgestüt schickte 2 sehr gut reitende Bereiter die die Lipizzaner aus Piber unter dem Sattel präsentierten. Ein absolutes hippologisches Highlight kam zu Schluß - ein Pferd unter dem Sattel einer Deutschen - das faszinierte. Aus der Zucht des Gestütes Szilvasvarad stammte dieses Ausnahmepferd, dass. nach sicherlich ausgezeichneter Ausbildung, Bewegungspassagen zeigte die absolute Weltspitze waren.



















































































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Piber meets Vienna - Lipizzanergestüt Piber zu Gast in Wien

Das gab es noch nie in der traditionsreichen Geschichte der Spanischen Hofreitschule in Wien: Während der Sommerpause der berühmten weißen Hengste - ab Anfang Juli - kommen sechs Mutterstuten mit ihren Fohlen nach Wien und werden den zahlreichen Besuchern aus dem In- und Ausland nie da gewesene Eindrücke vermitteln.

Neben den Jüngsten und ihren Müttern werden auch noch fertig ausgebildete Lipizzaner aus dem Bundesgestüt Piber mit wertvollen, historischen Kutschen auffahren und in der Winterreitschule im Einspänner, Zweispänner, im Tandem und als Viererzug gezeigt. Moderiert wird dieses spezielle Sommerprogramm in deutsch und englisch abwechselnd persönlich vom Geschäftsführer der Spanischen Hofreitschule-Bundesgestüt Piber, Mag. Armin Aigner und dem Gestütsleiter aus Piber, Dr. Max Dobretsberger.

Die zu diesem Zeitpunkt etwa 3 Monate alten Fohlen wird man aber nicht nur am Vormittag bei ihrem "Training" bewundern können, sondern jeweils vom 3. bis 8. Juli und vom 10. bis inklusive 13. Juli in der Zeit von 17.30 bis 19.00 Uhr beim Auslauf in der Sommerreitbahn. Dieser Reitplatz befindet sich im Innenhof der Spanischen Hofreitschule direkt in der Hofburg - und wird ebenso erstmalig zum "Kinderzimmer" für die zukünftigen Stars der Hofreitschule.

Lipizzanergestüt Piber zu Gast in Wien:

3. - 14. Juli 2007, Dienstag bis Samstag, 11.00 bis 12.00 Uhr
Kartenpreis: Sitzplätze € 13,- bis € 26,-, Stehplätze € 9,-

Mutterstuten und Fohlen in der Sommerreitbahn:

3. - 8. und 10. - 13. Juli 2007, 17.30 bis 19.00 Uhr
Kartenpreis: Erwachsene € 3,-, Senioren und Studenten € 2,-,
Kinder u. Schüler € 1,50, Freier Eintritt für Kinder unter 6 Jahren

Info & Buchung:

Kartenbüro der Spanischen Hofreitschule,
Tel: 0043 1 533 90 31, E-mail: tickets@srs.at

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Piber: Einige Lipizzaner-Stuten leiden an Deckinfektion

Die Krankheit sei gut mit Antibiotika behandelbar, eine Gefahr für die Tiere bestünde nicht, bestätigte das Bundesgestüt.


Foto: APA

In der Spanischen Hofreitschule in Wien und im Bundesgestüt Piber in der Weststeiermark herrschen seit einiger Zeit strenge hygienische und veterinärmedizinische Vorsorgemaßnahmen.

Der Grund: Bei einigen Pferden gebe es eine so genannte "Deckinfektion", eine bakterielle Erkrankung. Dies wurde seitens der Hofreitschule bestätigt, von einer "Seuche" könne man aber nicht reden, so eine Sprecherin. Die Infektion führe auch nur bei den Stuten bei Ausbruch der Erkrankung zu einer Gebärmutterentzündung. In Piber seien eine "Hand voll Pferde" in der Veterinärstation isoliert.

Deckinfektion.
Laut Sprecherin Barbara Sommersacher seien bei einigen Pferden CEM-Krankheitskeime festgestellt worden. CEM (Contagious equine metritis) sei eine ansteckende Deckinfektion des Pferdes und für Menschen vollkommen ungefährlich. Dieser Infekt wird beim Decken vom Hengst auf die Stute übertragen. Bei Ausbruch der Krankheit komme es bei Stuten üblicherweise zu einer Gebärmutterentzündung und damit zu einem Rückgang der Fruchtbarkeit. Diese Infektionskrankheit, die seit 1977 immer wieder in verschiedenen europäischen Ländern - bisher seien Großbritannien, Skandinavien, Belgien, Ungarn und Slowenien betroffen gewesen - auftritt, sei tierseuchenrechtlich in Österreich nicht meldepflichtig.

Überträger.
Die Hengste sind dabei lediglich Überträger, ohne selbst zu erkranken. Der Erreger kann sowohl bei Hengsten als auch bei Stuten auf den Genitalschleimhäuten monatelang, manchmal Jahre lang vorhanden sein, ohne dass jemals klinische Symptome auftreten würden, hieß es. In Piber seien vor einigen Wochen die Keime bei einer Routineuntersuchung an einem Pferd nachgewiesen worden, das verkauft hätte werden sollen und nicht im Zuchteinsatz gewesen sei. Bei der Untersuchung des gesamten Tierbestandes in Piber und Wien seien in beiden Betrieben Keimträger nachgewiesen worden.

Krankheit.
Die Krankheit selbst sei gut heilbar und führe bei den Stuten auch nicht zur Unfruchtbarkeit, so Sommersacher, sondern nur dazu, dass entweder keine Befruchtung stattfinde oder die Stute einen Abortus habe. Dadurch falle sie lediglich für eine Zuchtperiode, also rund ein Jahr aus. Man habe einen Maßnahmenkatalog erarbeitet, um den Tierbestand über die Sommermonate zu "sanieren". Da die Hengste nur Keimträger seien, sei das Programm der Hofreitschule nicht beeinträchtigt.