Geschichte
| Herkunft: | Lipica, Slowenien |
| Größe: | 1.55 m bis 1,58 m Stm. |
| Farbe: | Überwiegend Schimmel, seltener Rappen und Braune |
| Gebäude: | Geschlossener, Barocker Typ, breite Brust, genügend langer muskulöser Rücken, kräftige runde Kruppe, Relativ großer gestreckter Kopf mit kleinen Ohren, Ramsnase Rassetypisch, muskulöser nicht zu langer Hals mit betontem Aufsatz |
| Fundament: | Kurz, kräftig und trocken; kleine, harte Hufe und korrekt geformte Hufe |
| Bewegung: | Fleißig, energisch; Trab mit mehr oder weniger "Knieaktion" (vgl. Spanischer Tritt) |
| Eignung: | Dressur, Fahrpferd, Freizeitpferd |

![]() Das kaiserliche Gestüt von Lipizza | ![]() Cerbero, brauner Schecke in der Kapriole 1737 |
![]() Néput, Apfelschimmel im Galopp Johann Georg von Hamilton (1672-1737) | ![]() Gitano, Spanischer Rappe in der Courbette Johann Georg von Hamilton (1672-1737) |
In Deutschland einigten sich viele Lipizzanerzüchter, die sich im Verband der Spezialpferderassen in Bayern zusammengeschlossen haben, auf einen Lipizzanertyp, welcher den Richtlinien der ILU (Internationale-Lipizzaner-Union) entspricht. Dieser Typ wird wie folgt definiert: Geschlossener, barocker Typ, breite Brust, genügend langer, muskulöser Rücken; runde Kruppe. Relativ großer, gestreckter, trockener Kopf mit kleinen Ohren; Ramsnase Rassetypisch; muskulöser, nicht zu langer Hals mit betontem Aufsatz. Die Bewegungen sollen fleißig, energisch und elastisch sein mit bester Schwungentfaltung und "Knieaktion" im Trabe. Die Schulterhöhe ist das Stockmaß von 1,55 m bis 1,58 m festgelegt worden.